Touristen statt Steine
Ehemals war diese Strecke für die Regulierung des Rheins nötig, sie führte vom Steinbruch Koblach bis zur Rheinmündung, teilweise auch auf Schweizer Seite. In der Gegenwart werden Teile der noch erhaltenen Strecke im Museumsbetrieb genutzt. Mit einem Klick direkt zur Strecke, der Geschichte oder zum Bildvergleich springen.
| Eröffnung | 1895 |
| Spurweite | 750 mm (Dreiviertelmeterspur) |
| Länge | 33 km |
| Höchstgeschwindigkeit | 20 km/h |
| In Betrieb | teilweise als Museumsbahn |
| Bahnhöfe / Haltestellen der Museumsbahn, diese sind teilweise nicht mehr miteinander verbunden |
| Werkhof Lustenau |
| Schleienlöcher |
| Wiesenrain |
| Widnau Habsburg |
| Widnau Rhy-Schopf |
| Kriessern |
| Mäder |
| Koblach Steinbruch |
Geschichte
Die Dienstbahn der Internationalen Rheinregulierung wurde nach dem Staatsvertrag von Österreich mit der Schweiz von 1892 als Bau- und Güterbahn aufgebaut (Betriebsaufnahme 1895). Ab 1946 wurde sie großteils elektrifiziert und transportierte große Mengen Gestein für Dämme und Regulierung. Mit Abschluss der Arbeiten endete der Betrieb 2006. Der Museumsbetrieb wurde ausgebaut und 2008 an den Verein „Rhein-Schauen“ übergeben. Heute fährt das Rheinbähnle touristisch ab Werkhof Lustenau zur Rheinmündung bzw. bis Wiesenrain, wobei einzelne Abschnitte durch Brückenrückbau/Sperren (2012, 2024) nicht mehr befahrbar sind.
Vergangenheit und Gegenwart
Ein Zug im Jahr 1988 und ein anderer Teil der Strecke, der heute noch intakt ist:
