Als Museumsbahn lebt sie weiter
Nach einer bewegten Geschichte ist ein Teil der ehemaligen Strecke als Museumsbahn zwischen Bezau und Schwarzenberg noch befahrbar. Historische Dampf- und Diesellokomotiven erhalten die Schmalspurbahn als lebendiges Stück Regionalgeschichte. Mit einem Klick direkt zur Strecke, der Geschichte oder zum Bildvergleich springen.
| Eröffnung | 1902 |
| Spurweite | 760 mm (bosnische Spur) |
| Länge | 35,32 km |
| Höchstgeschwindigkeit | 45 km/h |
| In Betrieb | teilweise als Museumsbahn |
| Bahnhöfe / Haltestellen (Stand 1980) | |
| Bregenz | Egg |
| Vorkloster | Unterbach |
| Rieden | Andelsbuch |
| Kennelbach | Bezegg |
| Fluh | Bersbuch |
| Doren-Sulzberg | Schwarzenberg |
| Weißachbrücke | Reuthe |
| Langenegg-Krumbach | Bezau |
| Lingenau-Hittisau |
Geschichte
Die Strecke wurde 1900–1902 von Bregenz nach Bezau gebaut und brachte der Region zunächst Aufschwung. Als Privatbahn (1902–1932) schrieb sie ab 1916 Verluste und wurde 1932 verstaatlicht (ÖBB). Die Strecke durchs Achtal war wegen Hangrutschungen und Hochwasser oft unterbrochen und teuer, viele Bahnhöfe lagen ungünstig. Nach 1945 wurde kaum modernisiert, der Güterverkehr nahm ab (aufwendiges Umladen), Busse wurden attraktiver. Trotz beliebter Nostalgie-Dampfzüge ab 1974 endete der Betrieb 1980, offiziell wurde die Bahn 1985 eingestellt. Seit dem Winter 1987/88 betreibt der Verein „Bregenzerwaldbahn-Museumsbahn“ den Abschnitt Bezau–Schwarzenberg wieder.
Vergangenheit und Gegenwart
Ein Zug der Bregenzerwaldbahn von damals und ein Museumszug in der Gegenwart:
