Verbindung mit dem übrigen Österreich
Mit der Fertigstellung des Arlbergtunnels fuhren erstmals Züge zwischen Vorarlberg und dem übrigen Österreich. Auf dieser Seite behandle ich vor allem die Westrampe (Bludenz – Langen), diese mündet in den Tunnel durch den Arlberg weiter in Richtung Innsbruck. Mit einem Klick direkt zur Strecke, der Geschichte oder zum Bildvergleich springen.
| Eröffnung | 1884 |
| Spurweite | 1435 mm (Normalspur) |
| Länge | 25,71 km (Bludenz – Langen) |
| In Betrieb | Ja, ohne Regionalbahnhöfe |
| Bahnhöfe/Haltestellen |
| Langen am Arlberg |
| Klösterle |
| Wald am Arlberg |
| Dalaas |
| Hintergasse |
| Braz |
| Bings |
| Bludenz |
Geschichte
Die Strecke durch den Arlbergtunnel wurde 1884 in schwierigem alpinen Gelände eröffnet: erster Zug am 3. September, ab 6. September Güterverkehr, nach der Eröffnungsfahrt mit Kaiser Franz Joseph I. am 20. September startete am 21. September der Personenverkehr. Bereits 1885 wurde der Tunnel zweigleisig ausgebaut (ab 15. Juli befahrbar). 1924/25 erfolgte die Elektrifizierung (Arlbergtunnel ab 20. November 1924, Langen–Bludenz ab 14. Mai 1925). Naturereignisse führten immer wieder zu Sperren. Besonders schwer war eine Lawine am 11. Jänner 1954 in Dalaas mit 10 Todesopfern. 1999 wurde der Regionalverkehr eingestellt, mehrere Bahnhöfe werden seither nicht mehr bedient. Auf Vorarlberger Seite halten Fernzüge nur noch in Bludenz und Langen. 2004–2010 wurde der Tunnel saniert, verbreitert und mit Querstollen zum Straßentunnel ausgestattet, sodass im Notfall die jeweils andere Röhre als Fluchtweg dient.
Vergangenheit und Gegenwart
Der Bahnhof Braz im Jahr 1927 und im kaum veränderten Erscheinungsbild der Gegenwart:
