Bludenz – Schruns

Erschließung des Montafons

Die Montafonerbahn verbindet Bludenz mit Schruns und erschließt das vordere Montafon. Seit der Eröffnung 1905 wird die Strecke elektrisch betrieben. Mit einem Klick direkt zur Strecke, der Chronik oder zum Bildvergleich springen.

Eröffnung1905
Spurweite1435 mm (Normalspur)
Länge12,87 km
Höchstgeschwindigkeit80 km/h
In BetriebJa
Bahnhöfe / Haltestellen
Bludenz
Bludenz-Moos
Brunnenfeld-Stallehr
Lorüns
St. Anton im Montafon
Vandans
Kaltenbrunnen-Gantschier
Tschagguns
Schruns

Geschichte

Erste Bahnpläne entstanden nach der Eröffnung der Arlbergbahn 1884, konkrete Vorbereitungen folgten ab 1893. Nach mehreren Projektphasen begann 1904 der Bau, und am 18. Dezember 1905 wurde die Strecke eröffnet. Sie war die erste elektrisch betriebene Normalspurbahn der k.k. Monarchie und fuhr zunächst mit 650 V Gleichstrom, die Montafonerbahn AG wurde 1906 gegründet. Eine Hochwasserkatastrophe 1910 unterbrach den Betrieb länger, ab 1924 brachte der Bau der Illwerke deutlich mehr Güterverkehr. 1926 übernahm die Aktiengesellschaft die Betriebsführung in den Eigenbetrieb. Ab 1960 starteten umfassende Modernisierungen, ein großer technischer Schritt war die Umstellung am 6. März 1972 von Gleichstrom auf 15 kV Wechselstrom. In jüngerer Zeit wurde die Strecke mehrfach angepasst und verbessert, darunter die Streckenverlegung im Raum Alma 2008 sowie die Neutrassierung im Raum Lorüns 2010 mit zwei neuen Brücken und einer neuen Kreuzungsmöglichkeit beim Zementwerk Lorüns.


Vergangenheit und Gegenwart

Ein Zug im Bahnhof Schruns in der Anfangszeit der Bahn und in der Gegenwart:

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